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Timberfarm_Newsletter_Q3-6-2015

Kautschukindustrie - LANXESSPartnerschaftmitINEOS? IAA Die wirtschaftliche Entwicklung der Autoindustrie, Reifenindustrie und Kautschukindus- trie sind eng miteinander verknüpft und verbunden. Die alle zwei Jahre stattfindende Internationale Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt a.M. steht deshalb als fester Termin in der Agenda der meisten Unternehmer und Führungskräfte dieser Branchen - so auch im Kalender vonTIMBERFARM Geschäftsführer Maximilian Breidenstein. Die Hauptthemen der diesjährigen IAA umfassen die Elektromobilität, das autonome Fahren und die Nachhaltigkeit. In allen Bereichen sind wichtige Entwicklungen angesagt, die die Mobilität verändern werden. Als Produzent von nachhaltig produziertem Naturkautschuk verfolgt TIMBERFARM mit besonders großem Interesse die Anstrengungen der Auto- und Reifenindustrie in Bezug aufVerbesserungen ihrer Nachhaltigkeitsbilanz. LANXESS will und muss seine Produktion von synthetischem Kautschuk neu organisieren und aufstellen. Der Spezialchemie-Konzern, der zu den weltweit größten Produzenten von synthetischem Kautschuk zählt und rund einen Drittel seines Umsatzes in diesem Bereich erzielt,tutsichseiteinigerZeitschwer,diehochkomplexeunddeshalbauchkostenintensive Sparte den verändertenWirtschafts- und Marktbedingungen anzupassen. Möglicherweise zeichnet sich nun eine zukunftsorientierte Lösung mit INEOS ab. INEOS, mit über fünfzig Milliarden US$ Jahresumsatz ein globaler Player der Chemie Branche, und LANXESS kennen sich gut, denn LANXESS bezieht einen Großteil seiner petro-chemischen Rohstoffe vom Chemieriesen. Die derzeit noch diskutierte Partnerschaft nennt sich “Rückwärts-Integration”. Gemeint ist damit, dass die zukünftige partnerschaftliche Produktion von synthetischem Kautschuk auf “eigenen” Vormaterialienaufbauenkönnte.ObdieangestrebtePartnerschaftRealitätwird,ist derzeit noch offen, denn auch andere potentielle Partner, allen voran der saudische Ölkonzern AramcoundderrussischeChemieherstellerNKNK,buhlenumeinePartnerschaftmitLANXESS. LANXESSWerkLeverkusen RechtsdiebestehendeSchleusenanlageMiraflores,linksdieneuen Schleusenanlagen,welcheimApril2016inBetriebgenommenwerden. Dass bei so zahlreichen und so großen Infrastrukturbauten nicht immer alles reibungslos läuft, ist derzeit am Panamakanal zu beobachten. Die Erweiterung des Panamakanals, welche im nächsten Frühling endlich - mit zweijähriger Verspätung-abgeschlossenseinsollteunddiedafürsorgenwird,dassauchdieOzeanriesen der neueren und größeren Schiffsgenerationen wieder in die Schleusen und in den Kanal passen, wird von einem kleinen Bauskandal heimgesucht. Bei der neuen Cocoli Schleuse auf der pazifischen Kanalseite ist die Schleusenkammer nicht dicht und Wasser rinnt durch den Beton aus der Kammer. Gemäß einem Untersuchungs- bericht wurden beim Betonieren Fehler gemacht, die jetzt zeitnah ausgebügelt werden müssen, damit die geplante Eröffnung und Inbetriebnahme der neuen Kanalschleusen im nächsten April stattfinden kann. Panama - Ärgerlich

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